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Die Frage nach dem richtigen Dünger

Autorenbild: Alena Mehner
Alena Mehner
13. Aug.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 15. Aug.

In den ersten 6 meiner 7 Gärten habe ich mich nie mit dem Thema Dünger beschäftigt. Ich habe einfach getan, was ich immer tue: Ich habe intuitiv gegärtnert.


Das heißt, ich habe die Standorte der Pflanzen intuitiv richtig gewählt, ganz ohne Pflanzplan und Studium, wer zu wem passt und wer auf wen im Beet folgt. Das haben die Pflanzen mir über mein Gefühl, die Intuition, offensichtlich mitgeteilt.

Ein Mal habe ich mit einem Pflanzplan gearbeitet. Das war die schlechteste Ernte überhaupt.

Das Unkraut werfe ich schon immer ins Beet, weil ich keine Lust habe, es erst zum Kompost zu tragen und großes Brimborium mit dem Komposthaufen zu machen.

Und mein kleines Geschäft verrichte ich von jeher im Garten, weil es meistens keine andere Möglichkeit gibt. Das erste Mal sogar schon als Kind im Schulgarten, allerdings unabsichtlich...

Zudem arbeite ich auf leichte und einfache Weise mit den Elementarwesen zusammen: Zwerge, Wichtel, Elfen etc. Auch wenn ich sie nicht immer alle sehe und mit ihnen spreche, ich weiß, dass sie da sind, dass sie mich lenken und führen, also Teil meiner Intuition sind, ich verehre sie, sichtbar, durch das Aufstellen von Gartenzwergen und kleinen Elfen, und stelle ihnen Süßigkeiten, Geld und Alkohol hin. Das mögen sie. Manchmal bitte ich auch ganz konkret um etwas, zum Beispiel dass sie mir helfen bei Schneckenplagen oder zu wenig Regen.

Damit habe ich alles getan, was Mensch am besten tun kann, um für einen guten Pflanzenwuchs zu sorgen.


(Neulich sah ich eine Doku über die Elementarwesen, "The Fairy Trail".

Ein Teil des Films dreht sich um Findhorn. Die Gärtner von Findhorn berichten darin, dass sie sogar den Boden testen ließen. Dieser hätte laut Testergebnissen solche Erträge an Blumen, Obst und Gemüse nicht hervorbringen dürfen. Hat er aber...)


Und jetzt schauen wir mal in die Natur.

Wer düngt den Wald für Pilze, Himbeeren und Heidelbeeren?

Alle, die sich mögen und gut miteinander kooperieren, benachbarn sich von selbst.

Ich schaue gerne in die Natur, die eindeutig die Vorlage für unsere Gärten liefert. Schon allein gestalterisch. Eine solche Ausgewogenheit und Harmonie, wenn wir sie machen lassen.

Das berücksichtige ich, indem ich der Intuition und der Verbindung mit dem Land folge.

In einem Waldgarten leben andere Wesen, als in einem Stadtgarten.


Das Maß spielt bei uns Menschen eine große Rolle. In unserem Mangelbewusstsein, der Angst, nie genug zu haben, der Idee, ums Überleben kämpfen zu müssen, neigen wir dazu, aus einem Fleckchen Erde so viel herauszupressen, mehr, als wir selbst brauchen. Dass das Folgen hat ist klar.

Ich achte darauf, dass das Maß stimmt. So viel, wie ich wirklich brauche und ein bisschen darüber hinaus. Garten darf bei mir nicht zur Plage und Verpflichtung werden, muss Genuss und Freude bleiben. Garten ist bei mir ein Selbsterfahrungsfeld, ein Ort, an dem ich Gott begegne.


Im jetzigen Garten, Garten Nummer 7 habe ich zum ersten Mal den Fall, dass ich über Düngung nachdenken muss, denn es gibt Menschen mit grünen Daumen und Menschen mit anti-grünen Daumen. Ein solcher war vorher "Hüter" dieses Stückes Erde. Oder vielmehr Verbraucher und Verstümmler. Es wächst einfach nichts.

Es ist, als ob die Erde sich erschreckt hat und die Luft anhält.

Kein Regenwurm in der Erde, es wächst noch nicht einmal Unkraut in den Beeten.

Ich tue es, wie ich es immer getan habe: Intuition, Pipi und Unkraut in und auf die Erde, Zusammenarbeit mit den Elementarwesen.

Hier kommt jetzt auch mein Kot zum Einsatz, denn hier lebe ich zeitweise inmitten meiner Blumen und Gemüsen. Getrennt vom Urin, das ist wichtig und das Prinzip einer Komposttrenntoilette, kommt er bis zur Zersetzung auf den Komposthaufen und gelangt so als Informations- und Nährstoffbombe demnächst in meinen Gartenbeeten.

Und gaaanz viel Liebe, Achtung, Bewunderung, Verständnis und Geduld.

Ja, die Pflanzen lieben das, vor allem die Bewunderung, die laut ausgesprochen wird.

Pflanzen beginnen sich zu recken und zu strecken, sich zu vermehren, wenn sie spüren, dass sie beachtet, bewundert und geliebt werden und uns eine Freude machen können. Für die Augen oder auch für den Magen.


Pflanzen sind, im Gegensatz zu Tieren, übrigens hier für unseren leiblichen Genuss. Sie lieben es, gegessen zu werden. Dann fühlen sie sich geachtet und wertgeschätzt, freuen sich, dass sie uns dienen können.


Die Erde ist ein Energiewesen und es wäre schändlich sie zu reduzieren auf Biologie, Physik und Chemie. Genauso wie wir viel mehr sind als Biologie, Physik und Chemie.

Wie viel mehr und um wieviel leichter wird es im Garten, wenn wir das leben.

Du und dein Bewusstsein, dein Fokus, deine Vorstellungskraft, dein göttlicher Wille sind die wichtigsten Zutaten, die besten Nährstoffe, der wundervollste Zauber im Garten für Wachstum und Fülle. Denn der physische Anteil ist verschwindend klein im Vergleich zum nicht physischen. Wie bei uns Menschen. Wie bei jeglicher materiellen Erscheinung unserer Welt.


Alena☘️



 
 

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