Schnecken, Mäuse, Läuse & Co in der bewussten Gartenarbeit

Wie jeder Mensch, der seinen Garten liebt und die Blumen, das Obst und Gemüse darin, ist es auch für mich schmerzhaft, ja, es tut im Körper weh, diese/s an Schnecken, Mäuse, Läuse, Raupen, Käfer und sonstige unerwünschte Gartenmitbewohner zu verlieren.
Alle dürfen da sein, jedoch in einem Verhältnis der Co-Kreativität und nicht des Raubes und der Zerstörung.
Und damit sind wir schon an der Wurzel dieses Übels.
Solange wir selbst noch an den Mangel glauben, weil wir in dem Glauben an die Getrenntheit leben, tragen wir täglich dazu bei, dass eine Realität von gegenseitigem Raub und Zerstörung Bestand hat, statt in liebevoller Co-Kreativität zu leben, wo für alle genug da ist und in jeder Begegnung Ausdehnung geschieht, immer mehr als die Summe seiner Teile entsteht.
Jeglicher Raubbau durch diese kleinen unkontrollierbaren Tierchen ist ein Hinweis für mich selbst, aus der Illusion von Trennung und Mangel zu erwachen.
Und deshalb ist für mich das Töten dieser Tiere gar keine akzeptable Lösung.
Nein, ich mache aus dieser Begegnung, die auf den ersten Blick nach Verlust aussieht, die Ausdehnung. Die Ausdehnung meines Bewusstseins, die Ausdehnung der Liebe.
Natürlich benutze ich zunächst mechanische Barrieren. Dabei belasse ich es jedoch nicht, sondern stelle mir folgende Fragen:
"Was genau zeigt mir die Anwesenheit dieses Tieres von mir?
Durch welche Frequenz habe ich genau dieses Wesen unbewusst eingeladen?
Wo darf ich mich noch mehr entspannen in mich selbst und die Wahrheit meiner Natur?"
Und nein, es war nicht der Nachbar oder der Regen, es war nicht der Mangel an Frost im Winter.
Mäuse sind eine andere Aussage des göttlichen Bewusstseins als Schnecken, Läuse sind eine andere Aussage des göttlichen Bewusstseins als Raupen und Käfer.
Um genauer zu differenzieren, rufe ich mir genau diese Aussagen ins Bewusstsein.
Dazu gibt es zum Beispiel Bücher, die darüber ganz wundervoll berichten.
(Mein Tipp: "Tierisch gut" von Regula Meyer)
Aber mittlerweile auch viele Kartendecks oder Blogs im Internet.
Und diese Aussagen helfen mir, an ganz bestimmten Punkten mich noch mehr an die Ganzheit zu erinnern, mich noch mehr zurück in die Verbundenheit und in die Liebe, zurück zu Gott, zurück zu mir zu entspannen.
Zum Beispiel:
Dieses Jahr, im Gegensatz zum letzten Jahr, hatte ich plötzlich Wühlmäuse im Garten, die einen Teil meiner Bohnen fraßen.
Sie erinnerten mich daran, aus meiner Kleinlichkeit aufzuwachen und großzügig zu sein.
Die Schnecken, die dieses Jahr tatsächlich wesentlich zahlreicher waren, als im letzten Jahr, zeigten mir, dass ich mal aus meinem Versteck kommen sollte. Jetzt war es dran.
Beide zusammen zeigten mir, wie sehr ich ihr Erscheinen persönlich nahm, weil ich mich selbst wahnsinnig unter Erfolgsdruck setzte.
Statt mich zu ärgern bin ich also dankbar, dass sie mir auf die Sprünge helfen, in dem sie mir klar und deutlich demonstrieren, wo ich mich noch nicht an die Wahrheit meiner selbst und der göttlichen Schöpfung erinnert habe.
Und ich kann dir sagen, aus eigener wunder-voller Erfahrung dass es möglich ist, dass all die kleinen Tierchen einen Bogen um deinen Garten machen, oder einfach da sind ohne dich zu berauben, ihr einfach ein schöpferisches Miteinander lebt, wenn du tief geankert bist in der Liebe, deiner wahren Natur.
Denn in der Frequenz der Liebe existiert kein Raub, keine Zerstörung.
In der Liebe existiert nur Co-Kreativität.
Alena☘️
